Courage!Congress 2012 in Bremen

Bundeskongress Zivilcourage 14.– 15. Juni 2012 in Bremen

Keine Idee ist so bestechend wie die naheliegende Idee:

Unzählige Organisationen, Vereine, Verbände oder Einzelpersonen sind in der Bundesrepublik Deutschland haupt- oder ehrenamtlich aktiv im Bereich „Zivilcourage“. Warum trifft man sich nicht und bildet ein gemeinsames bundesweites Netzwerk, um der eigenen lokalen oder regionalen Tätigkeit mehr Kraft zu verleihen?

Bereits 2011 hat sich nach diesem Prinzip in Bremen das Netzwerk „Tu was! Zeig Zivilcourage!“ gebildet und zahlreiche Aktionen auf die Beine gestellt, um das Thema Zivilcourage stärker in der Öffentlichkeit zu verankern. Das zentrale Ziel: einen jährlich wiederkehrenden Aktionstag – der 19. September als „Tag der Zivilcourage“.

Nach den positiven Netzwerk-Erfahrungen hat die Bremer Initiative für das Frühjahr 2012 Organisationen in ganz Deutschland angeschrieben, um zu einem ersten gemeinsamen Netzwerk-Treffen einzuladen. Knapp 50 Teilnehmer als Vertreter von 30 Organisationen folgten dem Aufruf. Mit dabei: Verkehrsbetriebe aus dem Ruhrgebiet, Initiativen aus Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz, Vereine aus Sachsen, Medienprofis aus Berlin.

Der Charakter des 1. Bundeskongress Zivilcourage war stark vom reinen Netzwerk-Gedanken geprägt. Neben Workshops und Impulsreferaten waren sämtliche Teilnehmer in erster Linie davon begeistert, dass es zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik ein Treffen dieser Art zum Thema Zivilcourage gab.

Die Beschlüsse des 1. Bundeskongress ziehen sich als roter Faden durch die weiteren Nachfolge-Kongresse in Heppenheim (2014), Bad Aibling (2015) und Berlin (2017):

Der 19. September als gemeinsamer „Tag der Zivilcourage“ im Bundesgebiet

Konstituierung eines Bundesnetzwerks zur Kompetenzstärkung

Jährlicher Bundeskongress (Courage!Congress)

 

NK, April 2016

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